Junge Grüne: „Schluss mit dem Versagen der burgenländischen Verkehrspolitik“

Junge Grüne: „Schluss mit dem Versagen der burgenländischen Verkehrspolitik“

Durch die Preiserhöhung im Verkehrsbund Ost verschlimmert sich der Zustand des öffentlichen Verkehrs im Burgenland.

„Die aktuelle Tariferhöhung im Osten Österreichs ist ein weiteres Beispiel für die gescheiterte Verkehrspolitik im Burgenland“, so Landessprecherin Sarah Glatz. Die Busfahrt von Wien nach Berlin ist beim selben Unternehmen mittlerweile billiger als von Wien nach Güssing. Vor allem für Pendler_Innen aus dem Südburgenland, die aus finanziellen Gründen auf Busse angewiesen sind, stellt dies eine immense Belastung dar. Der Umstieg auf die Bahn wäre nicht möglich, da auch hier die Infrastruktur keine Möglichkeiten bietet. „Das Land hat die Aufgabe für ausreichenden und vor allem leistbaren öffentlichen Verkehr zu sorgen und so gerechtere Lebensbedingungen für alle zu schaffen“, kritisiert Glatz.

Außerdem kritisiert Landessprecherin Glatz an der Verkehrspolitik des Burgenlandes: „Während rechtswidrige Enteignungen durchs Land durchgeführt werden um Straßen zu bauen, wird der Öffentliche Verkehr systematisch bekämpft.“ Die neueste Preiserhöhung des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) zeige wieder einmal die problematische Situation des öffentlichen Verkehrs im Burgenland auf. Im Süden gäbe es kaum Möglichkeiten, mit der Bahn zu fahren, weil das Land Burgenland seit Jahren den Bahnbetrieb aushungere.

Zur Verkehrspolitik im Burgenland gehören Schließungen von ganzen Bahnlinien und Bahnhöfen, mit dem gleichzeitigen Ausbau von Schnellstraßen und Autobahnen. Übrig bleibe das Busfahren, und dieses werde immer teurer. „Das Südburgenland ist nicht ausreichend mit dem Norden verbunden. Was fehlt, ist ein massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes. Außerdem fordern wir gratis Öffis, damit sich jede/r im Burgenland frei bewegen kann,“ so Glatz. „Im Burgenland fehlen Arbeitsplätze, vor allem junge Menschen sind gezwungen beispielsweise nach Wien auszuweichen. Pendler_Innen, die auf den Bus angewiesen sind, trifft die Tariferhöhung am härtesten“, schließt Sarah Glatz.

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