Junge Grüne fordern Schaffung von menschenwürdigen Flüchtlingsunterkünften in Bruckneudorf

Refugees are welcome!

Nachdem das Innenministerium und die Landesregierung Monate lang untätig waren, fehlen im Burgenland noch Quartiere zur Unterbringung von Schutzsuchenden Menschen. Mit dem Durchgriffsrecht soll nun in Bruckneudorf ein Containerdorf errichtet werden. Rot-Blau steigt auf die Blockaden, gegen „die Regierung“. Die Leidtragenden sind wie schon so oft Flüchtlinge. Dass Teile der SPÖ Burgenland jetzt demonstrieren und „Ja zum Helfen, nein zu einem Massenlager“ schreien, kann nur ein schlechter Scherz sein. „Wer mit der FPÖ koaliert und von Mauern und Zäunen sinniert, um dann für ein Foto zu den freiwilligen Helfern nach Nickelsdorf zu fahren, ist bloß scheinheilig, und hilft den Schutzsuchenden kein bisschen,“ so Sarah Glatz, Sprecherin der Jungen Grünen Burgenland.

Schon in den letzten Legislaturperioden hat Niessl dafür gesorgt, dass Quartiere für Flüchtlinge im Burgenland rar werden, etwa indem er sicherstellte, dass die Kasernen nicht als Quartiere in Frage kommen und ein vom Bund geplantes Zentrum in Eberau verhinderte. „Niessl fährt seit Jahren einen rechten, neoliberalen Kurs gegen Schutzsuchende, aber auch gegen Obdachlose und Mittellose“, kritisiert Glatz. „In der jetzigen gesellschaftlichen Situation bedarf es Solidarität und Menschlichkeit. Niessls Kurs zeigt, dass er darauf anscheinend absolut keinen Wert legt“, so Glatz abschließend.

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